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Wie sie Ihren Hund auf Diät setzen

Wie Sie Ihren Hund auf Diät setzen

Wenn Ihr Hund Arthrose hat, ist es sehr wichtig ihn so schlank wie möglich zu halten. Jedes Kilo mehr verursacht eine höhere Belastung für Ihren Hund und macht es ihm schwerer sich zu bewegen. Setzen Sie Ihren Hund auf Diät, wenn dieser zuviele Pfunde mit sich rum trägt. Lesen sie hier wie Sie Übergewicht erkennen und was die Ursachen sind.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihren Hund erfolgreich auf Diät setzen können ohne Ihn hungern zu lassen.

Bevor sie Ihren Hund auf Diät setzen

Bevor Sie beginnen Ihren Hund auf Diät zu setzen, sollten Sie die Meinung Ihres Tierarztes einholen. Dieser wird Ihnen genaue Anweisungen geben wie viel Sie Ihrem Hund füttern sollten, wenn Ihr Hund auf Diät ist.

Wiegen Sie Ihren Hund, machen Sie einen Futterplan und setzen Sie sich ein Ziel. Seien Sie dabei aber realistisch, denn wie beim Menschen ist ein zu drastischer Gewichtsverlust ungesund und schadet!

Futtermenge – Wie viel frisst Ihr Hund am Tag

Achten Sie darauf wie viel Sie Ihrem Hund aktuell füttern. Nutzen Sie eine Küchenwaage, um das genaue Gewicht des Futters abzuwiegen. Frisst Ihr Hund mehrmals am Tag dann addieren Sie diese Mahlzeiten zusammen.

Sollte Ihrem Hund jedoch den ganzen Tag Futter zur Verfügung stehen, ist es schwer die korrekte Menge herauszubekommen und es wird deutlich komplizierter das Futter zu reduzieren.

Schauen Sie in diesem Fall auf die Futterverpackung. Dort steht im Normalfall eine Anleitung wie viel Futter Sie Ihrem Hund geben sollten. Hier ist zu beachten, dass die meisten Angaben für ausgewachsene und gesunde Hunde dargestellt sind.

Passen Sie die Angaben an Ihren Hund dementsprechend an.

Sind die Angaben nur grob aufgelistet, nutzen Sie den unteren Wert, der für Ihren Hund in Frage kommt. Steht auf der Packung 200 – 250 g pro Tag, dann nutzen Sie den 200 g Wert.

Reduzieren Sie die Futtermenge

Sie wissen jetzt wie viel Futter Ihr Hund täglich erhalten sollte. Jetzt beginnen Sie das Futter zu reduzieren. Fangen Sie mit 10% Reduktion an. Nutzen Sie 300 g dann ziehen Sie 10% = 30 g ab. Ihr Hund erhält nun 270 g täglich. Wiegen Sie Ihren Hund nach 1 – 2 Wochen. Hat er Gewicht verloren?

Sind keine Erfolge messbar, verringern Sie das tägliche Futter um weitere 5 – 10%. Wiegen Sie Ihren Hund abermals nach 1 -2 Wochen, um Erfolge zu erkennen.

Sind Sie über die geringe Futtermenge besorgt oder Ihr Hund bettelt für mehr, dann denken Sie über ein spezielles Diätfutter nach, welches bei gleicher Menge ein höheres Sättigungsgefühl generiert.

Futterqualität

Premium- und Diätfutter eignen sich meist deutlich besser als die billigeren Varianten aus dem Supermarkt. Gutes Futter enthält mehr von den wichtigen Nährstoffen und weniger Stoffe, die nur auf Durchreise in Ihren Hund sind. Füttern Sie hochwertiges Futter, wird Ihr Hund auch weniger Kot auf Ihren Spaziergängen ausscheiden müssen, da er es besser verwerten kann.

Hochwertiges Futter findet man in vielen Online-Shops oder bei Amazon.


Belohnung mal anders

Da Sie das Hundefutter reduzieren und Ihren Hund mehr bewegen werden, sollten Sie hin und wieder einen positive Ansporn geben. Sie können ihn positiv loben und ihm eine Runde den Bauch kraulen oder ihn mit einem gesunden Leckerli motivieren. Gute Beispiele sind viel Arten von Früchten und Gemüse. Bananen, Äpfel, Wassermelone (alles sollte ohne Kerne sein), grüne Bohnen, Karotten und Brokkoli sind kalorienarme Alternativen. Füttern Sie keine Schokolade, Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln oder koffeinhaltigen Speisen.

Wenn es dann doch normale Leckerlis sein sollen, dann halbieren oder vierteln Sie diese. Ihrem Hund ist egal wie viel er bekommt. Ihm ist es nur wichtig das er etwas bekommt

Futter verdienen lassen

Lassen Sie Ihren Hund nicht einfach an sein Futter. Ist Ihr Hund auf Diät sollte er sich sein Futter verdienen. Kaufen Sie zum Beispiel einen Futterball mit dem Ihr Hund spielen muss, um an sein Fressen heranzukommen. Während Ihr Hund mit dem Ball spielt, fällt das Futter Stück für Stück heraus.

Bloß weil Ihr Hund auf einer Diät ist, heißt es noch lange nicht dass er sich dabei langweilen muss. Damit Ihr Hund nicht über Fressen nachdenkt, sollten Sie seinen Geist mit anderen Dingen beschäftigen.

Ein aktives Gehorsamkeitstraining ist ebenso ein guter Zeitvertreib bzw. ein Ansporn sich sein Futter zu verdienen. Da Training oft auf Belohnung beruht, sollten Sie Teile des täglichen Bedarfs beim Training verfüttern und Ihren Hund großzügig loben.

Sie können auch aufhören Ihren Hund im Napf zu füttern und nur noch als Belohnung auf Ihr Training. Nach kurzer Zeit wird sich Ihr Hund darauf einstellen.


Notieren Sie die Fortschritte

Einmal pro Woche sollten Sie Ihren Hund wiegen, um Erfolge zu erkennen. Hier zeigt sich ob Diät und Bewegung funktionieren. Ist Ihr Hund auf Diät und verliert kein Gewicht, können Sie Ihren Ansatz überdenken und ggf. Veränderungen vornehmen.

Ihre Ziele sollten nach dem SMART Prinzip spezifisch, messbar, akzeptable, realistisch und terminiert sein.

Gehen Sie nicht über Bord mit zu hohen Anforderungen an sich und Ihren Hund. Solange Sie konsequent sind, werden Sie Fortschritte erkennen.

Abhängig von der Größe Ihres Hundes sollte dieser nicht mehr als 100 bis 500g in der Woche verlieren.

Haben Sie keine Waage zur Verfügung können Sie mit Hilfe eines Maßbandes Unterschiede erkennen.

Bewegungsplan

Neben einer Reduktion an Futter ist die Erhöhung von Bewegung notwendig. Nur so erhöht sich der Bedarf und die Energieaufnahme sinkt.

Allerdings braucht auch Bewegung einen Plan und Kontrolle. Erstellen Sie einen konkreten Bewegungsplan, der viel Abwechslung in den Alltag bringt und Ihren Hund vom Fressen ablenkt.

Für die Bewegung bei Arthrose sollten Sie aber vorsichtig und realistisch an Ihr Bewegungsziel herangehen, damit Ihr Hund nicht überfordert wird und sich die Arthrose bei Ihrem Hund nicht verschlimmert.

Lesen Sie mehr über Bewegung für Hunde bei Arthrose.

Achten Sie auf Saboteure

Auch wenn Sie konsequent sind und sich strikt an eine Futterdiät und einen Bewegungsplan halten, müssen Sie auf Saboteure achten. Darunter fallen Familienmitglieder, Nachbarn und andere Menschen, die Ihrem Hund nicht widerstehen können und dann doch ein Leckerli parat haben. Das schadet nicht nur Ihrem Hund auf Diät, sondern Sie werden sich wundern warum Sie keine Fortschritte erkennen und vielleicht die Motivation verlieren.

Erzählen Sie allen Personen in Ihrer Nähe von der Diät und bitten Sie alle sich daran zu halten.

Seien Sie konsequent wenn Ihr Hund auf Diät ist

Auch wenn Ihr Hund stark bettelt müssen Sie Durchhaltevermögen zeigen. Hunde sind sehr klug und werden schnell merken das Betteln zu nichts führt.

Fängt Ihr Hund auf Diät mit betteln an, nehmen Sie sich die Zeit und gehen Sie mit im Spazieren oder machen andere Aktivitäten bei dem er abgelenkt wird.

Ändern Sie Ihre Denkweise, dass Ihr Hund immer Fressen als eine Belohnung möchte. Soziale Kontakte, eine Kuscheleinheit und Bauchkraulen machen Ihrem Hund genauso viel, wenn nicht noch mehr Freude und stärkt die Bindung zwischen Ihnen.

 




Hinweis!
Die Informationen auf dieser Webseite wurden mit bestem Gewissen und Sorgfalt recherchiert. Sie können den Besuch beim Tierarzt und eine Beratung durch einen Experten aber nicht ersetzen.

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